5 Rentenfehler der Frauen

5 Rentenfehler der Frauen

Die 5 gravierendsten Fehler in der weiblichen Rentenplanung

Warum sind Frauen gegenüber Männern in Sachen Rente immer noch im Hintertreffen?

Statistisch haben Frauen im Rentenalter ein um gut 40% geringeres Einkommen als Männer. Woran liegt das?

Häufig haben Frauen weniger Berufsjahre, also weniger in die Rentenkasse eingezahlt. Dies zumeist, weil Auszeiten für die Familie genommen wurden.

Häufig sind es aber auch Fallen in die Frauen gerne tappen:

Wie das Gehalt brutto für netto auszahlen lassen…die schönen 450,-€ Jobs. Der Arbeitgeber zahlt pauschale Beiträge ins Sozialsystem, aber die Mitarbeiterin hat im Rentenalter nichts davon. Tipp: Auch wenn es im Monat etwas weh tut: Verzichten Sie nicht auf die Möglichkeit in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen. Nutzen Sie Ihr Recht und erhöhen Sie so Ihre Rentenleistungen. Übrigens können Sie dies auch tun, wenn Sie bereits in Rente sind und über einen Minijob die Rente aufpolieren.

Teilzeit arbeiten klingt nett.

Es kommt etwas Geld in die monatliche Familienkasse und die Frau ist nicht ganz raus aus dem Job und den sozialen Kontakten. Raus ist sie allerdings, wenn es dann um das Thema Rente geht, denn der Rentenoutput ist unerquicklich. Wer halbtags arbeitet, kann keine Vollzeitrente erwarten. Aber muss denn Teilzeit immer sein? Kinder werden größer und selbständiger – also kann auch die Mutter wieder selbständiger werden und es etwas für sich selber tun.

Rente für Pflegetätigkeit in der Familie

Wussten Sie, dass Sie Rentenbeiträge generieren können, wenn Sie Angehörige pflegen oder sich regelmäßig kümmern? Schon 10 Stunden in der Woche verteilt auf mindestens 2 Tage führen dazu, dass Sie ein Anrecht auf Rentenbeiträge haben. Die versorgte Person braucht dazu einen Pflegegrad 2 und Sie müssen einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Fertig.

Ein Mann ist keine Altersvorsorge

Bitte verfallen Sie nie in den Gedanken: Ich bin ja verheiratet also bin ich gut abgesichert. Zum Einen beträgt die so genannte Witwenrente gerade mal 55% der Rente des Mannes. Und Ihre eigenen Renteneinkünfte werden oberhalb Ihrer Freigrenze auch noch angerechnet. Zum Anderen: Auch wenn es nicht nett klingt… immer noch werden gut 50% aller Ehen geschieden und dann werden aus 55% schnell 0% Witwenrente.

Das Glück der späten Liebe

Wer bereits Witwe ist und das große Glück hat, noch einmal einen liebenswerten Partner zu finden, sollte nicht wie ein jung verliebter Backfisch in die nächste Ehe taumeln. Rechnen ist angesagt. Denn wer bereits Witwenrente aus erster Ehe bezieht, verliert diese bei erneuter Heirat. Dieser Schritt lohnt finanziell nur, wenn der neue Partner wesentlich besser gestellt ist.

Unser Tipp: Kümmern Sie sich frühzeitig um Ihre Alterseinkünfte.

Rechnen Sie! Was brauchen Sie wirklich. Wir raten dazu, dass Sie im Rentenalter zumindest 80% Ihres jetzigen Nettoeinkommens haben sollten. Zwar fallen einige Kosten weg wie die Anfahrt zur Arbeit. Vielleicht ist auch die eigene Immobilie dann bezahlt und die monatliche Rate fällt weg. Aber es kommen zukünftig auch Ausgaben hinzu: Pflegeaufwendungen, Arzneimittel oder auch positive Dinge wie Reisen oder Hobbys, denn Sie haben ja nun viel mehr Zeit.

Altersarmut muss nicht sein

Fazit: Eine genaue Planung erspart Ihnen später sehr viel Verdruss. Altersarmut ist nicht vorprogrammiert sondern hausgemacht!

Bleiben Sie neugierig

Ihre

Angelika Henker und Coleen Trebschick

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.