Nachhaltigkeit und Finanzwelt: krasser Gegensatz oder funktionierende Symbiose?

Nachhaltigkeit und Finanzwelt: krasser Gegensatz oder funktionierende Symbiose?

Sie ist in aller Munde: die Nachhaltigkeit. Wer etwas auf sich hält, agiert nachhaltig. Was auch immer das dann heißen mag. Nachhaltigkeit in der Finanzwelt ist ein ganz eigenes Thema.

Kann ich am Markt investieren, ohne dass ich zufällig auch in eine Rüstungsfirma investiere? Kann ich in einer Beteiligung davon ausgehen, dass Kinderarbeit ausgeschlossen wird? Sind gute Renditen trotz Umweltschutz überhaupt möglich?

Ja, all das ist möglich. Ethische und moralische Grundsätze können und sollen lukrativ sein.

Doch wie definiert man Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll. Quelle: Wikipedia

Nachhaltigkeit gemäß unserer Definition:

Unser Handeln ist darauf ausgerichtet, mit unseren natürlichen Ressourcen so pfleglich umzugehen, dass wir nicht mehr verbrauchen als wir brauchen. Unser Fußabdruck auf der Welt sollte so klein wie möglich sein. Unsere Hinterlassenschaften sollen unsere Nachwelt nicht belasten, sondern ihr dienen. Wir respektieren unsere Mitmenschen in der Art, dass wir einvernehmlich leben, jeden in seiner Art lassen und respektieren. Unser Profit soll nicht auf dem Nachteil eines Anderen beruhen. Wir übervorteilen niemanden und beuten niemanden aus. Quelle: Angelika Henker und Coleen Trebschick

Und wie definieren Sie selber Nachhaltigkeit?  

Ist Ihnen wichtig, dass Ihr Geld nicht in der Rüstungsindustrie oder Atomkraftwerken landet? Ihr Profit soll nicht aus Kinderarbeit entstehen, oder den Arbeitern den kargen Lohn streitig machen. Sie möchten Ihr Kapital investieren und auch gerne profitabel – aber nicht auf Kosten unseres Lebensraums Erde, nicht auf Kosten der Lebensqualität unserer Mitmenschen und nicht auf Kosten Ihrer ethisch moralischen Ansprüche, die Sie in sich tragen.

Diese Einstellung trägt uns seit Jahren und wir geben sie gerne an unsere Mandanten weiter. Geldanlage und Finanzgeschäfte können ökologisch und ökonomisch sauber sein und trotzdem nachhaltig eine gute Rendite erwirtschaften. So gehen wir verantwortungsvoll mit unserem Vermögen und unserem Lebensraum um.

ESG – Richtlinien und klarer Menschenverstand machen es möglich

Die etablierten ESG – Richtlinien helfen ungemein dabei, denn sie selektieren frei nach dem Motto „die Guten ins Töpfen, die schlechten ins Kröpfchen“. ESG bewertet Unternehmen in ihrem Verhalten in den Bereichen

Umwelt (Environment)  – Klimabilanz / Co² Ausstoß, Schutz der natürlichen Ressourcen, Umweltverschmutzung

Soziales (Social) – Menschenrechte, Arbeitsstandards, Verbraucherschutz

Unternehmensführung  (Governance)  – Unternehmensethik, Anreizstrukturen, Wettbewerbsverhalten

Investieren beispielsweise Investmentfonds unter strenger Einhaltung dieser Richtlinien, so können wir sicher sein, dass unsere ethischen und moralischen Ansprüche gewahrt sind. Wir können dann guten Gewissens und einem guten Bauchgefühl unser Geld genau dort investieren. Und das inzwischen auch in dem Wissen, dass die Einhaltung der Richtlinien geradezu ein Performance-Treiber sein kann. Empirische Studien namhafter Gesellschaften wie Blackrock haben das bewiesen. Hintergrund ist hierfür, dass sich niemand mehr leisten kann und will, sich über die Grundsätze seiner verantwortungsbewussten Kunden hinweg zu setzen.

Bleiben Sie Ihren Grundsätzen gemeinsam mit uns treu. Ethik und Moral passen gut zu Ihrem Wunsch auch ökonomisch klug zu agieren. Rendite ist gut, wenn sie nachhaltig entsteht.

Dafür stehen wir.

Bleiben Sie neugierig.

Ihre

Angelika Henker und Coleen Trebschick

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